Dr. Zamenhofs Alphabet
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1049Keywords:
2/2015Abstract
Im Roman mit dem Arbeitstitel „Haber und Zamenhof, oder Das Heft in die Hand“ verwebt Daniel Stotz das Leben von Ludwik Lejzer Zamenhof, dem Humanisten und Begründer der Welthilfssprache Esperanto, mit der Biographie des Chemikers Fritz Haber, dessen Leistungen – u.a. die Entdeckung des industriellen Prozesses zur Ammoniaksynthese und die wissenschaftliche Unterstützung des Gaskampfes – kontrovers beurteilt werden. Die beiden gegensätzlichen Männer, beides Juden aus dem Staatsgebiet des heutigen Polen, haben sich nie getroffen ausser vielleicht im Kopf des Erzählers. Die (gekürzten) Ausschnitte stammen aus dem dritten Zamenhof-Kapitel, das in der Form des Esperanto–Alphabets die Zeit (im Jahr 1885) schildert, als der in Moskau, Warschau und Wien ausgebildete Mediziner in der litauischen Provinz seine Kunstsprache verbessert und gleichzeitig feststellt, dass er sich als Arzt von den Leiden der bedürftigen Menschen überwältigen lässt.
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