Valorizzare tutte le lingue nella scuola
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1092Keywords:
2/2013Abstract
Am 16. und 17. Oktober fand in Ascona eine Tagung zum Thema „ein Platz für alle Sprachen in der Schule“ statt. Neben den Themen, die mit dem Sprachlernbewusstsein in Zusammenhang stehen, wurde auch der schulische Sprachunterricht thematisiert, wobei auf die didaktischen Konsequenzen der Mehrsprachigkeit als Bildungsziel eingegangen wurde. Wegen der verschiedenen Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, ist es nicht möglich, eine eindeutige Definition der Mehrsprachigkeit zu geben. Im schulischen Umfeld ist das Kriterium der Sprachkompetenz wohl am wichtigsten. Obwohl das Bild der einsprachig-aufwachsenden Schüler immer noch dominiert, müssen wir feststellen, dass die Mehrsprachigkeit zum Normalfall geworden ist und dass wir diese Mehrsprachigkeit in den Klassenzimmern nicht länger negieren können. Es gibt jedoch noch viel Skepsis hinsichtlich der Einführung von zwei Fremdsprachen schon auf der Primarstufe. Um sich den neuen Herausforderungen zu stellen, muss die Schule auf kommunikative, pragmatische, kontextualisierte und induktive Unterrichtsansätze setzen und versuchen, im Sinne der Mehrsprachigkeitsdidaktik den herkömmlichen Fremdsprachenunterricht zu optimieren und zu erweitern, zum Beispiel durch interdisziplinäre Ansätze, indem ELBE/EOLE Ansätze herangezogen werden, Immersionsunterricht, Austauschpädagogik und Sprachenportfolio gefördert werden, um so eine Annäherung zwischen dem schulischen Sprachunterricht und Möglichkeiten für das ausschulische Sprachenlernen zu ermöglichen.
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