Interkomprehensionsunterricht am Gymnasium
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.1201Keywords:
1/2011Abstract
Schon vermehrt hat sich Babylonia mit der Interkomprehensionsdidaktik beschäftigt, zunächst vorgestellt in Theorie und Praxis im Heft 3-4/06 zum Leseverstehen, dann wieder aufgenommen unter Ausweitung auf den Schreibunterricht im Heft 4/2009 und schliesslich im Rahmen der 23 Themenblätter, die im Babylonia FUNDUS vereint sind, unter dem Stichwort “integrierte Didaktik” (komplette Liste im Heft 3/2009). Der hier folgende Beitrag beschreibt und evaluiert einen Schulversuch mit dem Programm EuroComRom in einer spezifisch Schweizerischen Situation: Deutschsprachige Lernende eines Basler Gymnasiums absolvieren ein einwöchiges Lesetraining mit italienischen und spanischen Texten in der Erwartung, dass sie dabei zunehmend lernen, zum “Knacken” der Texte ihre vorhandenen Französischkenntnisse zu mobilisieren. Es ist sicher aufschlussreich, dieses Projekt mit Fallstudien in anderen Sprachkombinationen zu vergleichen, wie sie in den letzten Jahren europaweit durchgeführt wurden. Interessenten seien deshalb auf die Rezensionen zu zwei neueren Bänden der Giessener Beiträge zur Fremdsprachendidaktik verwiesen (Marcus Bär, 2009 und Peter Doyé/Franz-Joseph Meissner (Hrsg.), 2010), die im Rezensionsteil dieses Heftes besprochen werden.
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