Création de matériaux d’enseignement pour un apprentissage coordonné des langues
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.1214Keywords:
1/2012Abstract
Geht man davon aus, dass sich die Sprachen eines Individuums in einem mehrsprachigen Repertoire gegenseitig stützen, stellt sich die Frage, wie sprachenübergreifendes Lernen im Unterricht gefördert werden kann. Sprachenübergreifend koordinierte Lehrmittel können einen Beitrag zur Schaffung von Lernumgebungen leisten, in denen Schülerinnen und Schüler systematisch dazu angeleitet werden, bereits vorhandene sprachliche Ressourcen gewinnbringend in einer neuen Sprache einzusetzen. In diesem Artikel werden zunächst kurz einige wissenschaftliche Grundlagen eines synergetischen und mehrsprachigen Ansatzes beim Sprachenlehren und -lernen in Erinnerung gerufen. Anschliessend werden zwei Schweizer Beispiele präsentiert, bei denen es um die Koordination von Lehrmitteln zweier Fremdsprachen geht, und zwar im Kontext der Fremdsprachenreformen in der Ostschweiz und den Deutschschweizer Kantonen entlang der Sprachgrenze (Projekt Passepartout). Es wird gezeigt, dass die Umsetzung der Idee der Lehrmittelkoordination auf dem Terrain der obligatorischen Schule einige Herausforderungen birgt und der Schlüssel zum Erfolg wohl in einer sorgfältig geplanten Lehrerbildung liegt.
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