Léo Malet et Jacques Tardi: du roman policier à la bande dessinée
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1353Keywords:
2/2010Abstract
Ist es denkbar, einen Roman bildhaft in Form eines Films oder „bande dessinée“ (Cartoon) darzustellen ohne dabei dessen literarischer Qualität verlustig zu gehen? Kann uns eine vergleichende Analyse dieser zwei Produkte helfen, deren Universum tiefer und besser zu verstehen? Kann eine derartige Vorgehensweise zu einem besseren Verständnis der linguistischen, der technischen, der stilistischen Aspekte sowie des kulturellen und ideologischen Hintergrundes der Autoren beitragen? Die Lektüre dieses Beitrags führt zu einer positiven Antwort. Nicht nur. Eine derartige Erkundung erweist sich als sehr interessant und aufschlussreich auf der pädagogischen Ebene, vor allem wenn es um zwei geniale Autoren geht: Léo Malet in Brouillard au pont de Tolbiac – ein zur Zeit des Thrillerfilms geschriebener Thriller – und Jacques Tardi, dessen Cartoon- Anpassung als ein Klassiker des „genre“ betrachtet wird. Mit dem Vergleich der zwei Texte eröffnet der Beitrag verschiedene Analyseniveaus, die insbesondere aus der didaktischen Perspektive interessant sind: Die textuelle Analyse, die Rolle des Schriftlichen im Übergang von der Prosa zum Cartoon, die Analyse der graphischen Übersetzung, die im Dekor aufgehende narrative Funktion und der für die zwei Autoren deutlich unterschiedliche Bezug zum kulturellen und ideologischen Kontext.
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