L'Opinione di… Maria Kliesch Fremdsprachenwerb in der dritten Generation – eine Forschungslücke!
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.715Keywords:
PDF, 2_2019Abstract
Bereits heute ist jede vierte Person auf der Welt mindestens 60 Jahre alt, aber bei weitem nicht jedes vierte Forschungs- projekt zum Fremdspracherwerb widmet sich dieser Altersgruppe. Trotz der seit Langem absehbaren demographischen Veränderungen hat die Spracherwerbs- forschung erst kürzlich ältere Erwach- sene als eigenständige Lernergruppe in ihr Repertoire aufgenommen und steckt daher noch gänzlich in den Kinder- schuhen. Gründe für altersspezifische Untersuchungen gibt es unzählige – die zeitliche Verfügbarkeit älterer Lernen- der, motivationale Hintergründe, Anwen- dungsmöglichkeiten einer Fremdsprache, angesammelte Lebenserfahrung und deren Anwendung auf Lernsituationen, Veränderungen von Gehirnsubstanz und kognitiver Leistungsfähigkeit sowie die Zunahme an individuellen Unterschieden innerhalb derselben.
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