Romanisch als Marktnische und Lebensstil – die Radiotelevisiun Svizra Rumantscha
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.879Keywords:
1/2016Abstract
Ladina Heimgartner hat eine Blitzkarriere hingelegt: 2006 wird sie Ressortleiterin Kultur des Bündner Tagblatts, 2007 wechselt sie zur SRG, wo sie zuerst Redaktorin von Radio Rumantsch, danach Leiterin des Hintergrund-Ressorts und stellvertreten- de Chefredaktorin wird. 2011 wechselt sie zur Generaldirektion der SRG nach Bern, bevor sie 2014 die Leitung der RTR übernimmt. Sie leitet ein Unternehmen mit einem beachtlichen Leistungsausweis – es verzeich- net 2015 ein Plus im Internetkonsum und nur ein leichtes Minus beim Radio und Fernsehen. Die RTR geniesst das Bild des smarten Players, dessen grosser Rückhalt in der Rumantschia auch politisch zum Ausdruck kommt: Das neue Radio- und TV-Gesetz (RTVG) ist am 14. Juni einzig in den rätoromanischen Gebieten angenom- men worden, die Deutsch- und Italienischbündner haben sie abgelehnt. Ladina Heimgartner holt mich gleich selbst am Empfang im Medienhaus der RTR an
der Masanserstrasse in Chur ab und führt mich in ihr lichtdurchflutetes Büro, an dessen Wand das grossformatige Bild einer Geröllhalde von Jules Spinatsch hängt.
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Copyright (c) 2016 Mathias Picenoni, Ladina Heimgartner

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