"Quant(a)s Rumantsch(a)s datti propri?"
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.881Keywords:
1/2016Abstract
Leben in St. Moritz 5% oder 50% Romanischsprechende? Der vorliegende Beitrag legt differenziert dar, dass die pauschale Vorstellung, das Romanische sei rückläufig, zu kurz greift. Jüngste statistische Daten könnten gar die gegenteilige Behauptung nahelegen, nämlich dass noch nie so viele Leute Romanisch gesprochen haben wie heute – wobei die Agglomeration in Chur und in der ganzen Schweiz immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zurück zu St. Moritz: In einer von der SRG/RTR im Jahr 2003 durchgeführten Untersuchung gaben 5% der Bevölkerung an, Romanisch am besten zu beherrschen, doch ganze 50%, die Sprache zu verstehen. Auch in Zukunft wird das Bundesamt für Statistik in seiner nunmehr nur noch punktuell durchgeführten Volksbefragung (mehr als Volkszählung) die Frage nach der am besten beherrschten und der verwendeten Sprache berücksichtigen. Allerdings lassen sich die Resultate nicht mehr auf die einzelne Gemeinde aufschlüsseln. Und in diesem Detail liegt der Teufel – da obliegt es in Zukunft dem Kanton Graubünden, in Zusammenarbeit mit Sprach- und Forschungsorganisationen umfassendere Daten zu erheben.
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