Editorial
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.vi1.1271Keywords:
1/2014Abstract
„Zuviel“ scheint es in den letzten Monaten in der Schweiz zu geben, ein Zuviel an Neubauten und vor allem an Zuwanderung, kurz: es herrscht „Dichte-Stress“ oder, wie das deutsche Wochenmagazin konstatierte, ein „Geschwätz vom Schweizer Dichte-Stress“, das vor allem in den am wenigsten betroffen Regionen am deutlichsten ausgeprägt sei (Die Zeit, 13.2.2014). Und nun scheint auch die Schule ihren Beitrag zum „Dichte-Stress“ zu leisten: zwei Fremdsprachen in der Primarschule seien ebenfalls „zu viel“, eine Überforderung der Lernenden, die das Schlimmste befürchten lässt – dies ergibt jedenfalls eine Durchsicht der Presse im März und April dieses Jahres. Zur Begründung werden häufig „Experten“ zitiert, die dies anscheinend wissen, aber nur in seltenen Ausnahmefällen namentlich genannt werden.
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