Developing co-teaching culture in a Finnish School

Autor/innen

  • Tiina Saarenketo

Schlagworte:

03/2013

Abstract

Der Unterricht in heterogenen Gruppen stellt an Lehrer hohe professionelle Anforderungen, die oft erst langsam in einer Schulgemeinschaft aufgebaut werden. Die Schule im finnischen Kilpinen (7. bis 9. Jahrgangsstufe) hat bewusst Strategien zur Zusammenarbeit zwischen Fachlehrern und Sonderpädagogen entwickelt, um möglichst früh die Bedürfnisse sowohl der Schüler als auch der Lehrer zu erkennen. Das Experiment in Kilpinen, das vor fünf Jahren begann, hat durch den wachsenden Erfahrungsaustausch das Schulklima flexibler und offener gemacht und dazu geführt, dass es sich die Lehrer immer mehr zum Ziel setzten, Schüler mit besonderen Bedürfnissen so weit wie möglich innerhalb ihrer Klassen zu unterstützen. Diese Entwicklung wurde beschleunigt durch die finnische Gesetzgebung, die den Lehrern einerseits ein sehr gestaffeltes Modell von Fördermassnahmen vorschreibt und ihnen andererseits einen grossen Spielraum der Eigenverantwortung für den Erfolg der betroffenen Schüler belässt.

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Veröffentlicht

2026-04-27

Zitationsvorschlag

Saarenketo, T. (2026). Developing co-teaching culture in a Finnish School. Babylonia Journal of Language Education, 3, 27–31. Abgerufen von https://babylonia.online/index.php/babylonia/article/view/1381