Le CER: instrument de planification des enseignements et d’évaluation des apprenants
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1/2007Abstract
Inwieweit der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) zur Unterrichtsplanung und ganz besonders zur Leistungsbewertung benutzt werden kann, untersuchen die beiden Autoren am Beispiel der DELF- und DALF- Diplome, die ab November 2007 in die Beurteilung von Französisch als Fremdsprache an den Schweizer Schulen (Ende Sek I) integriert werden sollen. Dazu müssen die Bewertungskriterien in den verschiedenen Testbereichen nicht nur transparent und vergleichbar sein und auf jedem Niveau bestimmten qualifikativen Aspekten der gesprochenen bzw. der geschriebenen Sprache genügen, sondern auch eine in Zeit und Aufwand angemessene Durchführung der Prüfungen gewährleisten.
Im Beitrag von Riba und Luscher wird vor allem die Rolle vorausgehender Studien und Probetests, soliden Prüfertrainings, nachfolgender Vergleichskontrollen und eventueller Korrekturmassnahmen innerhalb der Prüfungszentren deutlich. Sie verweisen aber auch auf die Anbindung von Prüfungsaufgaben an das “normale” Unterrichtsgeschehen und schliesslich auf die Grenzen messbarer Leistungen: So lässt sich z.B. die interkulturelle Dimension nur schwer in festen Kriterien fassen und bewerten, was sich auch in dem unterschiedlichen Stellenwert ausdrückt, der Prüfungen in verschiedenen Kulturen zukommt. Am Ende bekennen sich die Autoren zu ihrem Credo, dass Sprachtests die Autonomie der Lerner fördern und deshalb so gerecht und zuverlässig wie möglich sein müssen. (Red.)
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Copyright (c) 2007 Patrick Riba, Jean-Marc Luscher

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