Mediazione e repertori plurilingui nel Villaggio delle lingue: nuovi strumenti per la didattica e la valutazione
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v3i1.27Schlagworte:
MediazoneAbstract
Der vorliegende Beitrag beschreibt Funktion und Formen der Mediation im „Sprachendorf“, einem simulierten Kontext mehrsprachiger kommunikativer Interaktion, der sowohl ein handlungsorientiertes und taskbasiertes didaktisches Instrument darstellt, das die Aufmerksamkeit der Schüler*innen auf kommunikative Prozesse in L1, L2, L3 und unbekannten Sprachen lenkt, als auch eine empirische Methode zur Erhebung von Sprachdaten für die linguistische Analyse und die Bewertung von Kompetenzen.
Das „Sprachendorf“ ermöglicht es, innerhalb einer Klasse verschiedene Sprachlernszenarien zu schaffen, in denen die Schüler*innen als soziale Akteure agieren und sich im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel an sprachlichen Aushandlungs- und Mediationsprozessen beteiligen. Im Jahr 2018 wurde am Institut für Angewandte Sprachforschung von Eurac Research im Rahmen des Projekts RepertoirePluS ein solches „Sprachendorf“ in sieben Klassen der Sekundarstufe I und II (Schulen mit Italienisch oder Deutsch als Unterrichtssprache sowie Schulen in den ladinischen Tälern) der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol durchgeführt. Anhand einer Fallstudie soll untersucht werden, welche Strategien die Schüler*innen zur Mobilisierung ihrer sprachlichen und semiotischen Repertoires eingesetzt haben, um eine erfolgreiche Kommunikation in mehrsprachigen Kontexten zu erreichen.
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