Europäisches Sprachenportfolio
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.621Schlagworte:
PDF, 1/1999Abstract
[Zusammenfassung generiert von ChatGPT]
Überblick:
Diese Ausgabe von Babylonia widmet sich dem Europäischen Sprachenportfolio (ESP), das vom Europarat entwickelt wurde, um Mehrsprachigkeit, interkulturelles Lernen und demokratische Bürgerkompetenz in Europa zu fördern.
Wichtige Beiträge:
Editorial:
Die Jugoslawienkrise zeigt die Notwendigkeit interkulturellen Verstehens. Der Sprachunterricht wird als Grundlage für Frieden und Zusammenarbeit hervorgehoben.
Sprachenlernen und Bürgersein:
Joe Sheils beschreibt das ESP als Instrument zur lebenslangen Dokumentation sprachlicher und kultureller Erfahrungen, das europäische Mobilität und Partizipation stärkt.
Sprachliche Vielfalt:
John Trim warnt vor einseitigem Englischfokus und plädiert für die Förderung von Mehrsprachigkeit mithilfe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.
Struktur des ESP:
Ingeborg Christ stellt das Portfolio mit seinen drei Teilen – Sprachenpass, Sprachbiographie und Dossier – vor. Es fördert Reflexion, Selbsteinschätzung und Transparenz.
Herausforderungen:
Alan Dobson beleuchtet die Notwendigkeit einer flexiblen Gestaltung des Portfolios für verschiedene Bildungsetappen und Zielgruppen.
Schweizer Perspektive:
Cornelia Oertle Bürki erklärt die Pilotphase des ESP in der Schweiz und seine Rolle in der nationalen Sprachpolitik zur Förderung der Mehrsprachigkeit.
Fazit:
Das ESP bietet eine neue Perspektive auf Sprachenlernen und unterstützt Bildungspraktiken, die Offenheit, Pluralität und individuelle Entwicklung fördern.
