Language learning aptitude diagnostics for classroom practice

Autor/innen

  • Ulrike Gut Universität Münster
  • Liane Lillich Universität Münster
  • Alicia Battenfeld Universität Münster
  • Frauke Matz University of Münster
  • Till Utesch

DOI:

https://doi.org/10.55393/babylonia.v3i.625

Schlagworte:

Language Learning Aptitude, Sprachlernbegabung, Testentwicklung, Diagnostic intstrument

Abstract

Die Fähigkeit, eine neue Sprache zu erlernen, variiert stark zwischen Individuen. Während einige Personen eine neue Sprache schnell und mühelos lernen, haben andere Schwierigkeiten, sie zu meistern. Diese Unterschiede werden oft auf die spezifische Begabung einer Person zurückgeführt. Im wissenschaftlichen Kontext wird diese Fähigkeit als Language Learning Aptitude (LLA) bezeichnet. Im Schulunterricht in deutschsprachigen Ländern spielt die LLA jedoch bisher keine Rolle, obwohl sie ein wichtiger Prädiktor für den Erfolg im Fremdsprachenlernen ist. Es gibt bisher keine leicht zugänglichen und zuverlässigen diagnostischen Instrumente, um die LLA von Kindern in deutschsprachigen Schulen zu messen.
Das Ziel dieses Artikels ist es, ein neues diagnostisches Instrument namens GLLAD (German Language Learning Aptitude Diagnostics) vorzustellen, das speziell für den Einsatz in deutschsprachigen Schulen entwickelt wurde und der Lehrkräfte helfen soll, individuelle Sprachlernprofile zu erstellen und ihre Unterrichtsmethoden entsprechend anzupassen. 

Autor/innen-Biografien

Ulrike Gut, Universität Münster

Prof. Dr. Ulrike Gut ist Lehrstuhlinhaberin für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Münster, Deutschland. Sie promovierte 1999 an der Universität Mannheim, Deutschland, und habilitierte sich 2006 an der Universität Freiburg, Deutschland. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Zweit- und Drittsprachenerwerb, Sprachlernbegabung, Phonetik und Phonologie Englischer Varietäten, insbesondere des nigerianischen, schottischen und malaysischen Englisch, sowie Korpuslinguistik. Sie hat das LeaP-Korpus (Learning Prosody in a Foreign Language), ICE Nigeria und - noch in Arbeit - ICE Scotland zusammengestellt.

Liane Lillich, Universität Münster

Liane Lillich ist Doktorandin in der Arbeitsgruppe Pädagogische Diagnostik und Potenzialentwicklung im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Universität Münster. Sie hat Mathematik, Romanistik (Spanisch) und Sportwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studiert. Ihre Forschungsinteressen umfassen Leistungspsychologie, Geschlechterunterschiede und Testentwicklung.

Alicia Battenfeld, Universität Münster

Alicia Battenfeld ist Doktorandin am Lehrstuhl der Fachdidaktik der Universität Münster, Deutschland. Sie hat Englisch, Sozialwissenschaften und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Münster studiert. Sie arbeitet in einem kooperativen Forschungsprojekt an der Entwicklung eines Sprachlernbegabungstests.

Till Utesch

Prof. Dr. Till Utesch ist Professor für Prävention und Universitäres Gesundheitsmanagement an der Universität zu Lübeck. Zuvor leiteteer im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Universität Münster die Arbeitsgruppe Pädagogische Diagnostik und Potenzialentwicklung. Er studierte Sportwissenschaft und Mathematik an der Universität Münster, wo er auch seine Promotion im Bereich der Sportpsychologie abschloss. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Fragen der menschlichen Entwicklung, Gesundheitsförderung und -verhalten, Leistungsoptimierung sowie pädagogisch-psychologische Diagnostik (Testentwicklung und -validierung).

Downloads

Veröffentlicht

2025-12-05

Zitationsvorschlag

Gut, U., Lillich, L., Battenfeld, A., Matz, F., & Utesch, T. (2025). Language learning aptitude diagnostics for classroom practice. Babylonia Journal of Language Education, 3, 62–67. https://doi.org/10.55393/babylonia.v3i.625