Deutsch.ch: Sprache, Literatur und Kultur in der Schweiz

DOI:

https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.659

Schlagworte:

PDF, 2/2001

Abstract

[Zusammenfassung generiert von ChatGPT]

Überblick:
Diese Ausgabe von Babylonia widmet sich dem Thema „Deutsch.ch“ und bildet den Abschluss einer Serie über die Schweizer Landessprachen. Im Zentrum stehen Geschichte, Wahrnehmung, Varianten und der Unterricht des Deutschen in der Schweiz.

Hauptbeiträge:
Jacques Pilet erklärt, dass „in der Schweiz kein Deutsch mehr gesprochen wird“, und kritisiert die Dominanz des Dialekts. Anton Näf zeichnet den Weg von der keltischen und römischen Vergangenheit zur alemannischen Sprachprägung.

Walter Haas und Hans Bickel beleuchten die Diglossie und verteidigen das Schweizer Hochdeutsch. Jürg Niederhauser und Hanspeter von Flüe-Fleck diskutieren Sprachpflege und -politik, auch im Kontext gesellschaftlicher Einstellungen.

Peter Lenz und Judith Gut berichten über Deutschunterricht in der Romandie und im Tessin. Elisabeth Winiger und Barbara Feuz schildern ihre Erfahrungen mit dem Unterricht in Schweizerdeutsch. Daniel Rothenbühler plädiert für einen DaF-Unterricht mit aktueller Schweizer Literatur.

Clau Solèr und Renato Martinoni analysieren die Rolle des Deutschen in romanischen und italienischen Landesteilen. Literarische Texte und didaktische Materialien ergänzen die Beiträge.

Fazit:
Die Ausgabe ruft zur Wertschätzung des Standarddeutschen als Verständigungsmittel auf – ohne den Dialekt zu verdrängen. Sie unterstreicht die zentrale Rolle des Deutschen in einer vielsprachigen Schweiz und fördert eine bewusste, offene Sprachkultur.

Veröffentlicht

2025-06-24

Zitationsvorschlag

Deutsch.ch: Sprache, Literatur und Kultur in der Schweiz. (2025). Babylonia Journal of Language Education, 2. https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.659