Die Schweiz, die Sprachen und 10 Jahre Babylonia

DOI:

https://doi.org/10.55393/babylonia.v4i.661

Schlagworte:

PDF, 4/2001

Abstract

[Zusammenfassung generiert von ChatGPT]

Überblick:
Diese Jubiläumsausgabe von Babylonia zum Thema „Die Schweiz, die Sprachen und 10 Jahre Babylonia“ reflektiert über den Weg der Zeitschrift seit 1991 und analysiert zentrale Entwicklungen der Schweizer Sprachpolitik, insbesondere den Entwurf des neuen Sprachengesetzes.

Wichtige Beiträge:
Das Editorial betont die Gründungswerte: sprachliche Vielfalt, kultureller Dialog und demokratische Verantwortung. Es warnt vor dem Rückzug ins Ökonomische und vor der zunehmenden Vormachtstellung des Englischen.

Mehrere Beiträge widmen sich dem neuen Sprachengesetz: Luzius Mader erklärt die juristischen Grundlagen, François Grin analysiert Schwächen im Konzept, und die EDK liefert eine bildungspolitische Bewertung. Gemeinsam beleuchten sie Spannungen zwischen föderalen Interessen und nationalem Zusammenhalt.

Philippe Perrenoud kritisiert die Spracheinführung in der Schule, worauf Gianni Ghisla mit einer Verteidigung eines demokratischen Sprachunterrichts antwortet. Weitere Artikel berichten von mehrsprachigen Schulprojekten und kulturellen Erfahrungen.

Eine Umfrage bei Lehramtsstudierenden im Tessin zeigt eine hohe Wertschätzung für Babylonia, aber auch Wünsche nach einem moderneren, digitaleren Format mit mehr Interaktivität.

Fazit:
Die Ausgabe feiert nicht nur zehn Jahre Babylonia, sondern ruft zu neuem Engagement für Mehrsprachigkeit und Bildungsdemokratie auf. Die Zeitschrift bleibt ein wichtiges Forum zwischen Praxis, Forschung und Sprachpolitik.

Veröffentlicht

2001-12-05

Zitationsvorschlag

Die Schweiz, die Sprachen und 10 Jahre Babylonia. (2001). Babylonia Journal of Language Education, 4. https://doi.org/10.55393/babylonia.v4i.661