Die Grammatik im Fremdsprachenunterricht
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.665Schlagworte:
PDF, 2/2003Abstract
[Zusammenfassung generiert von ChatGPT]
Überblick:
Diese Ausgabe von Babylonia behandelt die Grammatik im Fremdsprachenunterricht. Sie hinterfragt klassische Übungsformen und plädiert für sinnorientierte, differenzierte und rezeptionsorientierte Ansätze im Grammatikunterricht.
Wichtige Beiträge:
Im Zentrum steht Paul Portmann-Tselikas' Konzept der „rezeptiven Grammatik“, die den Fokus auf Sprachverstehen statt reine Produktion legt. Beiträge von Tschirner und Kwakernaak betonen Hörverstehen und natürliche Erwerbsfolgen. Laurent und Extermann zeigen differenzierte Zugänge, Parrott fordert früh komplexe Strukturen.
Erfahrungsberichte stützen sich auf Studien wie das DiGS-Projekt in Genf. Corno schlägt mehrsprachige Lehransätze vor, Rieussec und Crochot analysieren Fehler als Lernstrategie, Thonhauser untersucht Sprache und Identität im arabischen Raum. Weitere Beiträge widmen sich gendergerechter Sprache (Elmiger) und Materialentwicklung für Berufsbildung (Hafner).
Fazit:
Grammatikunterricht muss sich weiterentwickeln. Er soll das Sprachverstehen stärken, die Kommunikationsfähigkeit fördern und Lernende in ihrer Vielfalt ernst nehmen. Diese Ausgabe liefert vielfältige Impulse für einen reflektierten, modernen Fremdsprachenunterricht.
