Enseigner les langues anciennes aujourd’hui?

Authors

  • Mireille Ko

DOI:

https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1127

Keywords:

2/2012

Abstract

Aus wirtschaftlichen und ideologischen Gründen ist die Existenz des Unterrichts der alten Sprachen in Frankreich und dem restlichen Europa mehr und mehr gefährdet. Dies zwingt uns, in unseren Ländern, zu einer vertieften Reflexion bezüglich der Ziele und Methoden dieses Unterrichts. Nun stellen das Latein und das Altgriechisch für uns aber einen gewaltigen Vorteil dar, um die tiefgründigen und untrennbaren Verbindungen zwischen der europäischen Kultur und der mediterranen und mittelöstlichen Kultur aufzuzeigen. Ihr Erlernen muss folglich Sprache und Zivilisation ständig miteinander verknüpfen, was eigentlich für das Erlernen jeder Sprache die Regel sein müsste. Mit diesem Ziel haben wir eine Methode erarbeitet, deren fundamentales Prinzip die Lektüre von authentischen Texten darstellt, aufgrund deren sich nach und nach die Sprach- und Kulturkenntnisse parallel entwickeln. Der Wahl der Texte liegen vier Kriterien zugrunde: Ihr Einfluss auf unsere Zivilisation, ihre literarische Qualität oder ihr dokumentarisches Interesse, und die Leserschaft, welcher man die Texte vorlegt. Darüber hinaus haben wir für das Lernen mit dem Ziel der Lektüre und der Übersetzung – die Aufgabe des Übersetzens in die Fremdsprache ausgeschlossen – die häufigsten linguistischen Phänomene und kulturellen Gegebenheiten ausgewählt, was den Unterricht flüssiger macht.

Published

2026-02-27

How to Cite

Ko, M. (2026). Enseigner les langues anciennes aujourd’hui?. Babylonia Journal of Language Education, 2, 77–80. https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1127