Immersion précoce dans un canton unilingue: entre rêve et réalité
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2/2006Abstract
Was noch vor weniger Zeit im jungen Kanton Jura undenkbar gewesen wäre, hat seit fünf Jahren konkrete Anwendungen ab dem Kindergarten. Von August 2000 bis 2005 lief ein Immersionsprojekt ab Kindergarten in 10 Versuchsklassen. Mit den Schülerinnen und Schülern wurde einen halben Wochentag lang auf Deutsch gesprochen. In den 1. und 2. Primarklassen hatten die Kinder zwei Wochenstunden „Mensch und Umwelt“, „Musik“ oder „Basteln“ auf Deutsch. Ein anderes Projekt lief zwischen 2001 und 2004 im Collège. Diese Experimente konnten aus Kostengründen zwar nicht generalisiert werden, denn die Erziehungsministerin Elisabeth Baume Schneider wollte, dass alle Kinder von den positiven Ergebnissen profitieren können. So werden ab 2008 deutsche Sequenzen im Kindergarten eingebaut. Es gibt im Moment nirgends ein solches Projekt. Bunti, das Chamäleon, wird die Kinder ins „Sprachenland“ führen. Auch die anderen anwesenden Sprachen in der Klasse werden so, wie bei EOLE (Eveil et Ouverture aux Langues à l’Ecole), zur Sprache kommen. Ein Chamäleon passt sich über den Farbenwechsel gut seiner Umwelt an, und seine Zunge ist so beweglich wie diejenige des Menschen, wenn er von einer Sprache zur anderen wechselt.
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Copyright (c) 2006 Nathalie Charpié

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