I corsi di arabo lingua d’origine conservano la madrelingua?

Authors

  • Francesco Grande
  • Wolfgang Sahlfeld

DOI:

https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1644

Keywords:

02/2008

Abstract

In einem immer stärker von Migrationskontexten geprägten Europa wird in Zukunft für viele Migrantengemeinschaften die Sprachbewahrung bzw. der Sprachverlust ihrer Kinder ein bedeutendes Problem sein. Unser Beitrag diskutiert einige Initiaven, mit denen im Raum Mailand ein Angebot von Immigrant Minority Language Instruction für die Kinder von arabischen Migrantenfamilien aufgebaut wird. Die Probleme, die wir dabei beobachten können, haben z.T. mit der medialen Diglossie des Arabischen (kolloquiale Low variety vs. literarische High variety) zu tun: in der arabischen Welt spielen sich die Bildungsprozesse fast ausschliesslich in letzerer ab, eine im Migrationskontext aus vielen Gründen völlig unbefriedigende Situation. Der für eine effizientere Didaktik des Arabischen in diesem Kontext nötige Paradigmenwechsel setzt allerdings genau eine Überwindung traditioneller Vorstellungen von der Alphabetisierung und eine sehr gründliche sprachdidaktische Ausbildung der Lehrkräfte voraus. Eine Neuorientierung der Immigrant Minority Language Instruction bis hin zu ihrer Öffnung im interkulturellen Sinn kann dabei interessanterweise von besonderem Nutzen sein.

Published

2026-09-08

How to Cite

Grande, F., & Sahlfeld, W. (2026). I corsi di arabo lingua d’origine conservano la madrelingua?. Babylonia Journal of Language Education, 2, 38–42. https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1644