L’apprentissage du vocabulaire en français langue étrangère
DOI :
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.1204Mots-clés :
1/2011Résumé
Der pragmatische Ansatz hat seit zehn Jahren das explizite Wörterlernen fast gänzlich aus dem Fremdsprachenunterricht für Erwachsene verdrängt – in der Annahme, daß im bedarfs- und handlungsorientierten Sprachgebrauch der Wortschatz ohne Zutun miterworben wird. Dieser Artikel zeigt die Grenzen dieser Auffassung auf und unterstreicht, auch anhand von Ergebnissen aus den kognitiven Wissenschaften, daß das aktive Worterkennen und das systematische Erstellen von Wortverbindungen (im und außerhalb des Kontextes) der unverzichtbare Ausgangs- und Endpunkt für das Erarbeiten von strukturierten, vielschichtigen Sprachkenntnissen darstellen, welche wiederum entscheidend zur sicheren und präzisen Sprachanwendung im ausgedehnten kulturellen Umfeld beitragen.
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