Il plurilinguismo: una fabbrica di coesione
DOI :
https://doi.org/10.55393/babylonia.v3i.1303Mots-clés :
03/2014Résumé
Die Pflege der Mehrsprachigkeit in unserem Lande gehört zu den unabdingbaren Prioritäten politischen Handelns und darf keinesfalls zur Gelegenheitsrhetorik des politically correct abgleiten. Rein utilitaristische und ausschliesslich dem Territorialitätsprinzip verpflichtete Optionen sind dabei genauso schädlich wie Lösungen im Schulbereich, welche die nationale Perspektive vernachlässigen. In dieser Hinsicht ist die Haltung von Bundesrat Berset und der Kommission für Wissenschaft und Bildung des Parlaments politisch sinnvoll, welche eine Intervention des Bundes in Sachen Fremdsprachenunterricht auf kantonaler Ebene durchaus in Erwägung zieht. Die kantonale Souveränität darf nicht zur Legitimation einer rein auf ökonomische Effizienz ausgerichteten Bildungspolitik herhalten. Es geht aber auch darum, konkrete Massnahmen einzuleiten wie z.B. obligatorische Kurse in einer zweiten Landessprache für Angestellte der Administration.
