Pratique de l’intercompréhension: le cas d’une Haute école spécialisée bilingue
DOI :
https://doi.org/10.55393/babylonia.v3i.1317Mots-clés :
03/2014Résumé
Dieser Artikel behandelt eine Form der Interkomprehension, wie sie in der Schweiz zur Anwendung kommt, genauer gesagt an einer zweisprachigen Fachhochschule, sowie die Voraussetzungen zum Gelingen dieser Art von Kommunikation. Wir gehen dann auf die Vorteile der Interkomprehension ein und stellen schliesslich Beispiele sowohl aus der Praxis als auch aus dem Bereich des Unterrichts vor.
Die Interkomprehension ist ein effizientes und wirtschaftliches Kommunikationsmittel in einer Sprachkontaktsituation, wie man sie in der Schweiz antrifft. In diesem Umfeld scheint es unvermeidbar, die Idee der vollkommenen Zwei- resp. Mehrsprachigkeit aufzugeben. Das wiederum bedingt jedoch, dass die passiven Sprachkompetenzen ausreichend entwickelt sind, um einem Gespräch in der jeweils anderen Sprache folgen zu können. Es ist zudem angebracht, über die Inhalte von Sprachkursen nachzudenken, um diese Art der Kommunikation zu erleichtern, indem die metakognitive und metalinguistische Reflexion integriert wird; nachzudenken auch über den Platz, den man der Interkomprehension in einem schulischen oder akademischen Lehrplan einräumen kann.
