Les enjeux de l’entrée à l’école des enfants de parents bilingues
DOI :
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.1337Mots-clés :
1/2010Résumé
Um die Hintergründe der Tatsache zu verstehen, dass Zweisprachigkeit für viele Kinder eine Bereicherung ist, während sie für andere ein negatives Erlebnis darstellt, müssen sowohl psychosoziale und soziokulturelle Aspekte, als auch psycholinguistische, neurobiologische und sprachwissenschaftliche Variablen in Betracht genommen werden. Der in der frühen Kindheit erworbene Bilingualismus kann beeinträchtigt werden, sobald mit Beginn der Schule ein eher monolinguales Umfeld die Oberhand gewinnt. Beim ersten Kontakt mit der Zweitsprache im schulfähigen Alter sind die Anfor- derungen an das Kind hoch, denn es muss nicht nur die Kommunikationsfähigkeit erworben werden, sondern auch die Fähigkeit, erworbenes Wissen in der neuen Sprache zu strukturieren. Der Erfolg des Zweitspracherwerbs wird durch den Einsatz von neuen kognitiven Erwerbsstrategien ebenso bedingt wie vom Interaktionsstil in der Familie. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer Umgebung erfordert eine Einstellungsänderung der Schule und neue Unterrichtsmethoden müssen geschaffen werden. Es ist erwiesen, dass ein erfolg- reicher Zweitspracherwerb erst durch Einbezug der Erstsprach- kenntnisse bei der Wissensübertra- gung gewährleistet wird. Eltern sollten ihrerseits beachten, dass es für die bilinguale Erzie- hung ihres Kindes des jahrelangen Einsatzes der gesamten Familie bedarf.
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(c) Tous droits réservés Barbara Abdelilah-Bauer 2010

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