Combining Content- and Task- Based Learning at primary level: ways, reasons, challenges
Mots-clés :
03/2010Résumé
In den frühen 1990er Jahren mochte es vorübergehend so scheinen, als sei die Zeit der grossen Methodendebatten in der Fremdsprachendidaktik Englisch vorbei und ein kommunikativer Ansatz mit starkem grammatischem Unterbau habe sich als mehrheitsfähiger Kompromiss durchgesetzt. Die Diskussion hat sich jedoch inzwischen auf neue Schwerpunkte verlagert. Im Zentrum steht nun die Frage nach den zur Förderung der sprachlichkommunikativen Kompetenzen am besten geeigneten Vorgehensweisen. Das verbreitet praktizierte Unterrichtsmodell «Presentation, Practice, Production» steht heute immmer stärker in der Kritik. Eines der bekanntesten Alternativmodelle ist der aufgabenbasierte (task-based) Unterricht. Die Autorin vertritt den Standpunkt, dass sich dieser in Verbindung mit einem fächerübergreifenden, inhaltsorientierten Zugang besonders gut für die Primarstufe eignet und zeigt einige wichtige Voraussetzungen auf, die für eine gelungene Umsetzung dieses kombinierten Zugangs notwendig sind. Dazu gehören unter anderem eine den Erfordernissen des Modells angepasste Progression, gezielte sprachliche Unterstützung bei der Realisierung von Tasks, die systematische Förderung von Lerntechniken und Sprachstrategien sowie gewisse Veränderungen in der Rolle der Lehrperson.
