L’enseignement de l’allemand en Suisse romande. Histoire d’une langue en dialogues (1790-1940)
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.975Parole chiave:
2/2017Abstract
Als Deutsch 1790 zum ersten Mal in eine öffentliche Schule in der Romandie eingeführt wurde, war der Lehrplan schon von mehreren Sprachen besetzt. Der Artikel zeigt, wie sich der DaF-Unterricht in einem ständigen Dialog mit den benachbarten sprachlichen Fächern entwickelt hat und welche Auswirkungen der gesellschaftliche Kontext darauf hatte. So bekommen im Laufe der Zeit die mit dem Sprachunterricht dauernd assoziierten Begriffe eine wechselhafte Bedeutung: alt oder modern, national oder international, fremd oder „mütterlich“, Dialekt oder Standard. Diese Unterschiede werden hier systemisch wahrgenommen. Die Erfahrung, die der Deutschunterricht in der Westschweiz in den letzten zwei Jahrhunderten gesammelt hat, lädt zu einer optimistischen Vision seiner Zukunft ein.
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