Für eine konnektivistische Fremdsprachendidaktik
Tre domande-guida per chi insegna e per chi apprende una LS con l’IA
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.538Schlagworte:
Künstliche Intelligenz, autonome Sprachkompetenz, assistierte Sprachkompetenz, Konnektivismus, AuthentizitätAbstract
Die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf den Fremdsprachenunterricht veranlassen uns, eine Unterscheidung zwischen „autonomer Sprachkompetenz“ (die notwendig ist, um selbständig zu kommunizieren, ohne auf externe Ressourcen zurückzugreifen) und „assistierter Sprachkompetenz“ (kommunikative Kompetenz, die durch die Nutzung externer Ressourcen, wie z. B. generative künstliche Intelligenz, erreicht wird) einzuführen. Beide Kompetenzen können uns helfen, unsere kommunikativen Ziele zu erreichen und sollten in der Schule entwickelt werden. Drei Leitfragen für Lehrkräfte helfen dabei, darüber nachzudenken, wie man die kompetente Nutzung von KI anleitet, wie man sie zur Unterstützung des Sprachenlernens integriert und wie man eine kritische Haltung gegenüber diesen Werkzeugen entwickelt. Die Reflexion weitet sich zu einer Betrachtung der Ziele des heutigen Unterrichts aus, in dem KI als eine der möglichen Ressourcen definiert und der Wert, als authentisch wahrgenommen zu werden, betont wird. Ein Verweis auf das konnektivistische Paradigma hilft schliesslich, die Neudefinition der Ziele zu kontextualisieren.
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