Für eine konnektivistische Fremdsprachendidaktik

Tre domande-guida per chi insegna e per chi apprende una LS con l’IA

Autor/innen

  • Sara Alloatti IFE UZH
  • Filomena Montemarano Pädagogische Hochschule FHNW

DOI:

https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.538

Schlagworte:

Künstliche Intelligenz, autonome Sprachkompetenz, assistierte Sprachkompetenz, Konnektivismus, Authentizität

Abstract

Die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf den Fremdsprachenunterricht veranlassen uns, eine Unterscheidung zwischen „autonomer Sprachkompetenz“ (die notwendig ist, um selbständig zu kommunizieren, ohne auf externe Ressourcen zurückzugreifen) und „assistierter Sprachkompetenz“ (kommunikative Kompetenz, die durch die Nutzung externer Ressourcen, wie z. B. generative künstliche Intelligenz, erreicht wird) einzuführen. Beide Kompetenzen können uns helfen, unsere kommunikativen Ziele zu erreichen und sollten in der Schule entwickelt werden. Drei Leitfragen für Lehrkräfte helfen dabei, darüber nachzudenken, wie man die kompetente Nutzung von KI anleitet, wie man sie zur Unterstützung des Sprachenlernens integriert und wie man eine kritische Haltung gegenüber diesen Werkzeugen entwickelt. Die Reflexion weitet sich zu einer Betrachtung der Ziele des heutigen Unterrichts aus, in dem KI als eine der möglichen Ressourcen definiert und der Wert, als authentisch wahrgenommen zu werden, betont wird. Ein Verweis auf das konnektivistische Paradigma hilft schliesslich, die Neudefinition der Ziele zu kontextualisieren.

Veröffentlicht

2025-04-05

Zitationsvorschlag

Alloatti, S., & Montemarano, F. (2025). Für eine konnektivistische Fremdsprachendidaktik: Tre domande-guida per chi insegna e per chi apprende una LS con l’IA . Babylonia Journal of Language Education, 1, 76–85. https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.538