Der Kolonialismus am Beispiel der „Entdeckung“ Amerikas
Ein fächerübergreifendes Projekt für den alt- und neusprachlichen Unterricht
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.555Schlagworte:
Kolonialismus, Lateinunterricht, Neulatein, SpanischunterrichtAbstract
Der Beitrag beleuchtet den fächerübergreifenden Einsatz lateinischer und spanischer Quellen zur Kolonisierung Amerikas. Die Arbeit mit diesen Texten ermöglicht einen differenzierten Blick auf den europäischen Kolonialismus. Als Grundlage der Unterrichtsreihe dienen Texte von Christoph Kolumbus, Amerigo Vespucci und Bartolomé de Las Casas. Ziel ist es, historische Narrative kritisch im Hinblick auf ihre eurozentrische Perspektive und die Verbreitung von Barbaren-Stereotypen zu hinterfragen. Anhand von antiken und neuzeitlichen Textbeispielen wird aufgezeigt, wie moderne Konzepte von „White Supremacy“ sowie neokoloniale und rassistische Diskurse historisch entstanden sind.
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