Die Vielfalt des Deutschen in der Schweiz entdecken und erleben
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.695Schlagworte:
PDF, 2/2017Abstract
[Zusammenfassung generiert von ChatGPT]
Diese Ausgabe von Babylonia 2/2017 widmet sich dem Thema Sprachenlernen und Mehrsprachigkeit in der Berufsbildung, einem Bereich, der oft im Schatten der allgemeinen Bildung steht, aber für die gesellschaftliche Teilhabe und die wirtschaftliche Entwicklung zentral ist. In einem Umfeld zunehmender Mobilität, sprachlicher Vielfalt und sich wandelnder Anforderungen des Arbeitsmarktes verändern sich auch die sprachlichen Anforderungen in der Berufsbildung.
Zentrale Themen:
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Integration von Mehrsprachigkeit in Lehrpläne: Beiträge zeigen, wie insbesondere in zweisprachigen Regionen Sprachbewusstsein und berufsbezogene Sprachkompetenzen gefördert werden.
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Sprachsensibler Unterricht: Ausbildende und Lehrpersonen sollen sich der sprachlichen Heterogenität ihrer Lernenden bewusst sein, insbesondere bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
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Überfachliche Kompetenzen: Sprachliche Fähigkeiten stehen in engem Zusammenhang mit Kommunikation, interkulturellem Handeln und dem Aufbau einer beruflichen Identität.
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Forschung und Innovation: Praxisprojekte in der Romandie und im Tessin zeigen neue Ansätze zur Förderung der Sprachkompetenz im Berufsalltag.
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Politik und Institutionen: Einige Beiträge analysieren, wie Bildungsinstitutionen und politische Rahmenbedingungen mehrsprachige Berufsbildung unterstützen können.
Wichtige Beiträge:
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Gajo, Duchêne & Lörtscher entwerfen ein theoretisches Modell zur Mehrsprachigkeit in der Berufsbildung.
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Ein Projekt aus der Waadt zeigt, wie translanguaging und gestützte Lernformen im Designbereich eingesetzt werden.
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In der italienischsprachigen Schweiz ermöglichen flexible Sprachmodule in der Gastronomieausbildung mehrsprachige Lernsettings.
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Fallstudien aus der Deutschschweiz beleuchten die sprachlichen Strategien von Lernenden mit Migrationshintergrund.
Die Ausgabe richtet sich an Fachpersonen aus Bildung, Forschung und Politik und will zur Entwicklung eines Bildungssystems beitragen, das sprachliche Vielfalt als Potenzial begreift – für eine integrative und zukunftsorientierte Berufsbildung.
