MARILLE – Promoting plurilingualism in the majority language classroom
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.1197Keywords:
1/2011Abstract
Als Folge zunehmender Migration, Multikulturalität und Mehrsprachigkeit befindet sich der Sprachenunterricht überall in Europa im Umbruch. Das Projekt MARILLE richtet den Blick auf den Unterricht in der schulischen Hauptsprache, welche meist der jeweiligen offiziellen Landessprache entspricht. Im Rahmen des Projekts wird dafür die Bezeichnung „Mehrheitssprachenunterricht“ verwendet. Heute bringen Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Herkunftssprachen mit, während die Mehrheitssprachen- Lehrpersonen meist weder ausreichend dafür ausgebildet sind, ihre Sprache als Zweitsprache zu unterrichten, noch die Entwicklung des mehrsprachigen Repertoires ihrer Lernenden zu fördern. Das Ziel von MARILLE ist es, Elemente aus Zweitsprachendidaktik sowie plurilingual ausgerichteten Bildungskonzepten wie dem f.cherübergreifenden Sprachenunterricht (Language/s Across the Curriculum) und der Förderung der Sprachbewusstheit (Language Awareness) in den Unterricht der Mehrheitssprache zu integrieren.
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