„und dann isses aber trotzdem manchmal anders wie man spricht“ – Verschmelzungsformen in der gesprochenen Wissenschaftssprache von Studierenden mit Deutsch als L1 und L2

Auteurs

  • Matthias Schwendemann Herder-Institut, Universität Leipzig https://orcid.org/0000-0001-6738-4748
  • Franziska Wallner Herder-Institut, Universität Leipzig

DOI :

https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.374

Mots-clés :

Klitisierungen, Deutsch als Wissenschaftssprache, Mündlichkeit, Gesprochene Sprache, Lernerkorpusforschung, Wissenschaftliche Vorträge

Résumé

Der Beitrag befasst sich mit dem Vorkommen und der Frequenz von gesprochensprachlichen Verschmelzungsformen in wissenschaftlichen Vorträgen von 121 Studierenden mit Deutsch als Erstsprache (L1) (n=25) und Deutsch als Zweit- bzw. Fremdsprache (L2) (n=96). Es wird gezeigt, dass Studierende eine Reihe von verschiedenen Klitisierungen verwenden und sich dabei deutliche Unterschiede zwischen Studierenden mit Deutsch als L1 und L2 aber auch zwischen unterschiedlichen akademischen Kontexten bzw. Erhebungsorten nachweisen lassen. Die Ergebnisse dieser Studie werfen zudem Desiderata hinsichtlich der Vermittlung des Deutschen als (fremder) Wissenschaftssprache auf, die ebenfalls skizziert werden.

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Publiée

2024-09-18

Comment citer

Schwendemann, M., & Wallner, F. (2024). „und dann isses aber trotzdem manchmal anders wie man spricht“ – Verschmelzungsformen in der gesprochenen Wissenschaftssprache von Studierenden mit Deutsch als L1 und L2. Babylonia Journal of Language Education, 2, 36–41. https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.374