„und dann isses aber trotzdem manchmal anders wie man spricht“ – Verschmelzungsformen in der gesprochenen Wissenschaftssprache von Studierenden mit Deutsch als L1 und L2
DOI :
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.374Mots-clés :
Klitisierungen, Deutsch als Wissenschaftssprache, Mündlichkeit, Gesprochene Sprache, Lernerkorpusforschung, Wissenschaftliche VorträgeRésumé
Der Beitrag befasst sich mit dem Vorkommen und der Frequenz von gesprochensprachlichen Verschmelzungsformen in wissenschaftlichen Vorträgen von 121 Studierenden mit Deutsch als Erstsprache (L1) (n=25) und Deutsch als Zweit- bzw. Fremdsprache (L2) (n=96). Es wird gezeigt, dass Studierende eine Reihe von verschiedenen Klitisierungen verwenden und sich dabei deutliche Unterschiede zwischen Studierenden mit Deutsch als L1 und L2 aber auch zwischen unterschiedlichen akademischen Kontexten bzw. Erhebungsorten nachweisen lassen. Die Ergebnisse dieser Studie werfen zudem Desiderata hinsichtlich der Vermittlung des Deutschen als (fremder) Wissenschaftssprache auf, die ebenfalls skizziert werden.
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(c) Tous droits réservés Matthias Schwendemann, Franziska Wallner 2024

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