Cinderella at the crossroads: quo vadis, English pronunciation teaching?
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v2i.1176Parole chiave:
2/2011Abstract
Wie mehrere Autoren in diesem Heft drückt Marks seine Verwunderung darüber aus, dass man gerade im kommunikativ orientierten Fremdsprachenunterricht – in dem der Verständigung ein besonders wichtiger Platz eingeräumt werden sollte – der Aussprache lange Zeit so wenig Aufmerksamkeit schenkte. Auch für Englisch als Fremdsprache lässt sich dieser Mangel u.a. mit dem starken Einfluss der jeweiligen Muttersprachen erklären, der es schwierig macht, in internationalen Kursen auf die spezifischen Ausspracheprobleme der einzelnen Sprachgruppen gezielt einzugehen. Diese Erklärung hindert Marks jedoch nicht daran, Sprachlehrern zu empfehlen, systematisch Ausspracheschulung zu betreiben und diese wo immer möglich mit anderen Unterrichtsstoffen zu verbinden. Gerade für das Englische erscheint es nützlich, das Interesse der Lernenden auf regionale Akzente zu lenken und dabei ihr Gehör für die Wahrnehmung charakteristischer Unterschiede innerhalb des Redeflusses zu schärfen. Schliesslich widmet sich der Autor der Frage, welches Ziel man beim Aussprachetraining erreichen wolle: Ist es wichtig, eine Aussprache anzustreben, die sich der Aussprache der Muttersprachler bzw. der Aussprache einer bestimmten Teilmenge davon annähert und die jahrelanges intensives Üben erfordert, oder kann man sich am Kriterium der Verständlichkeit im Kreis von Personen verschiedener Herkunft ausrichten? Die Entscheidung hängt nicht zuletzt davon ab, in wieweit sich die Lerner mit der fremden Sprache und ihrem Lebensraum identifizieren wollen oder ob sie diese eher als gemeinsames Kommunikationsmittel in einem internationalen Kontext sehen.
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