Introduction
Parole chiave:
01/2008Abstract
Die Thematik des Fremdsprachenunterrichts steht seit den Richtlinien der EDK von 1975 zur Frage der Einführung einer nationalen Sprache auf der Primarschule zur Debatte. Die Ausarbeitung des europäischen Referenzrahmens für die Sprachen im europäischen Raum, und die Veröffentlichung eines schweizer Sprachkonzepts als Reaktion auf die gegen die Richtlinien der EDK verstossende Einführung des Frühenglischen im Kanton Zürich, haben dazu beigetragen eine Diskussion über die Frage des Stellenwertes der Sprachen im Unterricht zu eröffnen und das Konzept der Mehrsprachigkeit zu verbreiten. Seit 2004 koordiniert die EDK die von den einzelnen Landesteilen organisierte Sprachenpolitik. Im Rahmen ihrer Erklärung zur Sprachenpolitik im Januar 2003 hat die CIIP (Conférence intercantonale de l’instruction publique de la Suisse romande et du Tessin) - in Wahrnehmung ihrer Aufgabe, die Einführung der L2 und L3 in der Westschweiz zu koordinieren - die GREL (Groupe de Référence Enseignement des Langues) damit beauftragt, die Prinzipien der erwähnten Erklärung umzusetzen und Überlegungen zur Problematik des Unterrichts in den Fremdsprachen anzustellen.
