Editorial

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.55393/babylonia.v3i.542

Schlagworte:

Wissenschaft, Outreach

Abstract

In einer kürzlich veröffentlichten Studie, an der zahlreiche Forschungsgruppen auf der ganzen Welt beteiligt waren, wurde das Vertrauen untersucht, das die Zivilbevölkerung den Wissenschaftler:innen entgegenbringt. Die Resultate zeigen einerseits, dass das Vertrauen in die Wissenschaftsgemeinschaft im Gegensatz zur landläufigen Meinung weltweit nicht geschwunden ist, andererseits aber auch, dass eine grosse Mehrheit der mehr als 70'000 Befragten der Meinung ist, dass Wissenschaftler:innen ihre Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit (besser) kommunizieren müssen. 

Wie es in der Studie heisst: "Public perception of scientific integrity—one of four components of trust—is high, but perceptions of scientists' openess are comparably lower. Therefore, scientists wishing to gain more public trust could work on being more receptive to feedback, more transparent about their funding and data sources, and invest more effort into communicating about science with the public—which we found to be desired by 83% of respondents” (p. 16)

Die Frage ist also, wie wir transparenter sowie offener für Feedback sein und besser kommunizieren können. Wir haben dazu keine Forscher:in befragt, sondern…einen Bot,  denjenigen von

Dr. Niels G. Mede, dem Schweizer Forscher, der an dem Projekt beteiligt war. Seine Antwort, die Sie hier finden, ermutigt uns, die von Babylonia eingeschlagene Richtung beizubehalten. Insbesondere der Ratschlag, "sich auf Themen zu konzentrieren, die den Interessen und Anliegen der Öffentlichkeit entsprechen*" und "die Ideen und Bedürfnisse der Öffentlichkeit anzuerkennen und zu validieren, um Ressentiments, insbesondere bei Skeptiker:innen, zu vermeiden*" kommt der Absicht dieser Babylonia-Ausgabe sehr nahe, in der wir von den Fragen und Sorgen “echter” Eltern ausgegangen sind, um uns dann an anerkannte Wissenschaftler:innen zu wenden. 

Auch wenn wir uns bewusst sind, dass wir für dieses Editorial die wissenschaftlichen Ergebnisse gesucht haben, die unseren Interessen am meisten dienlich sind (der häufigste Fehlschluss!), wünschen wir Ihnen eine gute Lektüre - und freuen uns auf Ihr Feedback und weitere Fragen!

Veröffentlicht

2024-12-12

Zitationsvorschlag

Lambelet, A., & Editorial Team of Babylonia. (2024). Editorial. Babylonia Journal of Language Education, 3, 6–7. https://doi.org/10.55393/babylonia.v3i.542