Babylonia, nur eine schöne Idee…?
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.611Schlagworte:
DankeAbstract
Als Babylonia 1991 gegründet wurde, ging es um eine Idee. Eine Idee, die in den Köpfen einer Gruppe von Humanisten geboren wurde, die sich für den Aufbau einer mehrsprachigen, multikulturellen, offenen und toleranten Gesellschaft engagierten, die ihrer Meinung nach durch das Lehren und Lernen von Fremdsprachen entstehen sollte.
34 Jahre später ist Babylonia immer noch da und das Redaktionsteam setzt sich weiterhin für einen konstruktiven Dialog zwischen Forschenden, Didaktiker:innen sowie Lehrpersonen ein und auch für einen auf die Bedürfnisse und Besonderheiten der einzelnen Lernenden abgestimmten Sprachunterricht. Dabei werden positive und negative Entwicklungen in der Gesellschaft im Blick behalten und deren Auswirkungen auf das Sprachenlernen und -lehren diskutiert - ein schönes Beispiel dafür ist die aktuelle Ausgabe.
Trotzdem muss Babylonia seit über 30 Jahren auch um das Fortbestehen kämpfen. Seit nun 34 Jahren investieren die Redaktionsmitglieder ihre Zeit, um qualitativ hochwertige Ausgaben zu produzieren. Und das für die Mehrheit unter ihnen unentgeltlich.
Eine Babylonia-Ausgabe bedeutet hunderte Arbeitsstunden: Überlegungen zu den Themen, Auswahl der vielversprechendsten Abstracts, Verfassen der Artikel durch die Autor:innen, Korrekturlesen und Überarbeitungen, Übersetzungen, Layout, Verbreitung.
Künstliche Intelligenz kann (könnte) uns bei einem Teil dieser Arbeit unterstützen, aber zumindest für den Moment setzen wir auf menschliche Intelligenz, um kritische und fundierte Diskussionen und Praktiken anzuregen.
Wir danken den Sponsor:innen, die uns seit über 30 Jahren unterstützen (insbesondere das Bundesamt für Kultur), unseren institutionellen Partner:innen (Institut für Mehrsprachigkeit und CeDiLE) sowie den Institutionen, die die Bedeutung der Unterstützung von menschlicher Arbeit erkennen: Im Jahr 2024 die HEP Vaud, die PHZH, die PHZG, die BCUL und der Kanton Tessin. Im Jahr 2025 die PHZH, die PH Bern, die BCUL und die Oertli-Stiftung (welche diese Ausgabe unterstützt: danke!).
Ein grosses Dankeschön geht auch an die Mitglieder, die uns mit ihren Beiträgen unterstützen, sowie an einige grosszügige Gönner:innen, die sich selbst wiedererkennen werden.
Wie eine unserer Leserinnen als Reaktion auf die schrittweise Onlinestellung unserer Archive (schauen Sie doch mal rein!) feststellte, ist es "einfach toll, dass all die Fülle, die eure Zeitschrift bietet, jetzt für alle zugänglich ist! "
Eine Fülle, ja! Aber eine Fülle, für die wir uns täglich und hoffentlich auf intelligente Weise einsetzen.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre dieser Ausgabe zu einem höchst aktuellen Thema und einen guten Streifzug durch unsere Archive, um die diachrone Entwicklung der oben genannten Idee Babylonia besser zu verstehen!
