Didactiques des langues, didactique de l’(inter)- culturel et du culinaire: le projet Les Mets et les Mots
DOI:
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.1250Keywords:
1/2015Abstract
Die aktuellen kompetenzorientierten Lehrplanreformen schaffen ersmals explizit Raum im Unterricht für sprach-/kulturreflektierende und -vergleichende Ansätze, namentlich im Unterricht der Zweiten Landesprachen und im Fremdsprachenunterricht. Doch was genau heisst es, „den kulturellen Aspekten eines mehrsprachigen Landes Rechnung (zu) tragen“ (Sprachengesetz 2010, §3)? Das transdisziplinäre Forschungsprojekt Les Mets et les Mots /Von Speisen und Sprachen (kurz: MEMO), in welchem Forschende aus Ernährungsbildung (Claudia Wespi, PHLU), Interkultureller Pädagogik (Elke-Nicole Kappus, PHLU, vgl. ihren Artikel in diesem Band), Fremdsprachendidaktik (Marie-Hélène Tramèr-Rudolph, SUPSI Locarno, vgl. Ihren Artikel in diesem Band) und angewandter Linguistik (der Autor) zusammenarbeiten, hat untersucht, welche Rolle die thematische Arbeit zu Essen und Trinken im Unterricht der zweiten Landesprache hinsichtlich der Entwicklung sprachlicher und (inter-)kultureller Kompetenzen zu spielen scheint. Eine kombinierte Methode hat es erlaubt aufgrund der Untersuchungen im Tessin, der Deutschschweiz und der Westschweiz eine Reihe von diagnostischen Hypothesen „zum Stand der Dinge“ in den Bereichen Interkulturalität/plurielle Ansätze/Essen und Trinken im L2-Unterricht der Sek.I Stufe aufzustellen. Die Resultate unserer Untersuchung sind eher ernüchternd… und können als Alarmsignal zum aktuellen Stand der Interkulturalität im Fremdsprachenunterricht verstanden werden.
Downloads
Published
How to Cite
Issue
Section
License
Copyright (c) 2015 Victor Saudan

This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.