Integration von maschineller Übersetzung im Fremdsprachenunterricht
Chancen und Herausforderungen für Lernende auf niedrigem Sprachniveau
DOI :
https://doi.org/10.55393/babylonia.v1i.512Mots-clés :
Übersetzungsmaschinen, komplexe Aufgaben, Schreibprozess, MT-Literacy, Lernende auf niedrigem SprachniveauRésumé
Aktuelle Studien weisen auf Unsicherheiten hinsichtlich der Verwendung von Machine Translation (MT) in Klassenzimmern hin (Udry & Berthele, 2023) und zeigen uneinheitliche Ergebnisse bezüglich der notwendigen Fremdsprachenkenntnisse für eine sinnvolle Nutzung von MT im Unterricht (Carré et al., 2022; Klimova et al., 2023). Es besteht jedoch Einigkeit darüber, dass eine erfolgreiche Nutzung von MT nur gelingt, wenn die Lernenden über ausreichende MT-Literacy verfügen. Dies bedeutet, die Technologie zu verstehen, ihre Anwendungen zu beherrschen und zu wissen, wie man sie sinnvoll in den Lernprozess integriert (O’Brien & Ehrensberger-Dow, 2020). Angesichts der Tatsache, dass Übersetzungsmaschinen in vielen Klassenzimmern verwendet werden (Raaflaub & Reber, 2022), wird in diesem Beitrag die Notwendigkeit betont, die Entwicklung von MT-Literacy bereits in den Anfangsphasen des Fremdsprachenlernens zu fördern. Basierend auf den Erkenntnissen aus zwei Projekten an der PHBern wird ein Ansatz zur Integration von KI-Tools in Schreibaufgaben für die Sekundarstufe I skizziert.
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(c) Tous droits réservés Brigitte Reber, Meike Raaflaub 2025

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